Hintergründe
Hier finden Sie weitergehende Informationen rund um das Thema Tapete. Vom Verbandsporträt über Farbenlehre und Tapetenkunde bis zum Verweis auf den aktuellen Showroom gibt es Hintergründe über die Pressemitteilungen hinaus.
Home Sweet Home:
Cocooning bleibt Trend
Cocooning bleibt Trend
Die eigenen vier Wände als Rückzugsgebiet und Kraftquelle haben einen unverändert hohen Stellenwert. Tapeten mit ihren unendlichen Gestaltungsvarianten in Farbe und Muster spielen eine große Rolle dabei, den Räumen Wohlfühlatmosphäre sowie eine persönliche Note zu verleihen.
Home Sweet Home: Cocooning bleibt Trend
Das eigene Zuhause als Rückzugsgebiet gestalten und dem Thema Einrichten und Dekorieren viel Aufmerksamkeit widmen – dieser Trend setzt sich auch im Herbst 2010 fort. Grund ist das Bedürfnis, durch eine Wohlfühlatmosphäre zuhause für einen Ausgleich im stressigen Alltag zu sorgen. Mit einfachen Mitteln und Handgriffen kann man viel bewirken.Es klingt vielleicht ein wenig komisch, sich in unruhigen Zeiten „in einen Kokon einzuspinnen“ – so die deutsche Übersetzung des Begriffs „Cocooning“. Dass sich ein großer Teil der Freizeit und der sozialen Aktivitäten wieder Zuhause abspielt, ist jedoch eine logische Reaktion auf einen anstrengenden Alltag und eine von Vielen als unsicher empfundene Welt. Zum Trend Cocooning gehört auch, seine eigenen vier Wände hübsch zu gestalten und mehr Zeit und Geld in die Verschönerung seines Heims zu investieren – anstatt das Geld in Restaurants und Kneipen auszugeben.
Unendliche Gestaltungsideen
Entsprechend gibt es für Einrichtungsfans immer mehr Möglichkeiten und Produkte, seine Räume individuell und ohne allzu viel Aufwand zu gestalten. Tapeten eignen sich besonders dazu, dem Zuhause eine persönliche Note zu geben und mit Farben, Mustern und Strukturen erstaunliche Effekte für jeden Raum zu erzielen. Tapeten können Wände und damit bestimmte Bereiche einer Wohnung in Szene setzen oder den Blick auf besonders schöne Möbel oder Wohnaccessoires lenken. Auch der Eindruck von Höhe und Weite eines Raums wird durch Tapete beeinflusst, beispielsweise durch den Streifenlook, der Räume in die Höhe streckt und variabel dekoriert werden kann. Schöne Effekte entstehen auch, wenn man die Streifen abwechselnd mit einem kontrastierenden Unimuster kombiniert. Oberflächen und Strukturen, die an natürliche Materialien wie Holz oder Sand erinnern, schaffen eine beruhigende Atmosphäre. Farben in kräftigen Schattierungen oder Pastelltöne beeinflussen nachweislich die Stimmung der Personen, die sich in den Räumen aufhalten. Durch Stoffe, Vorhänge und Deko-Artikel lassen sich in Kombination mit der richtigen Tapete stimmungsvolle Räume kreieren, in denen man sich rundum wohlfühlt und gern Zeit verbringt.
Einfach renovieren
Tapezieren ist leichter als gedacht: Besonders Vliestapeten eignen sich zum unkomplizierten Renovieren, denn sie können ohne Einweichzeit direkt an die Wand angebracht werden. Sie können kleinere Mängel und Risse in der Wand kaschieren und bieten mit ihren zahlreichen Dessins und Strukturen viele verschiedene Kombinationsmöglichkeiten. Mit Vliestapeten lassen sich auch Küche und Bad verschönern, denn sie sind dampfdurchlässig und strapazierfähig. Mit einer ausgefallenen Tapete kann selbst das kleinste Bad zur Wellness-Oase werden. Auch bei der nächsten Renovierung erweisen sich Vliestapeten als vorteilhaft: Sie lassen sich trocken und in Bahnen von der Wand abziehen, wenn die Untergrundvorbereitung und das Tapezieren nach Herstellerangaben durchgeführt wurden, und sparen daher Zeit beim Vorbereiten der Wand für die neue Tapete.
Mode für die Wand:
Tapeten im Muster-Mix sind im Trend
Tapeten im Muster-Mix sind im Trend
Brombeertöne, Nudelook oder glänzende Strukturen - dass sich viele Trends der Mode auch bei Tapeten widerspiegeln, ist kein Zufall. Der beliebte Muster-Mix aus dem Fashionbereich präsentiert sich nun auch auf Tapeten und zeigt die Vielfältigkeit und die Varia- tionsmöglichkeiten der modernen Wandbekleidung.
Mode für die Wand: Tapeten im Muster-Mix sind im Trend
Brombeertöne, Nudelook oder glänzende Strukturen - dass sich viele Trends der Mode auch bei Tapeten widerspiegeln, ist kein Zufall. Der beliebte Muster-Mix aus dem Fashionbereich präsentiert sich nun auch auf Tapeten und zeigt die Vielfältigkeit und die Variationsmöglichkeiten der modernen Wandbekleidung.Mixen erlaubt
Die neuen Tapetenkollektionen vereinen unterschiedliche Muster miteinander: Klare Streifen werden mit zarten Blütenmustern kombiniert, glänzende Ornamente treffen auf strenge Karos in Mattoptik, geschwungene Linien ergänzen abstrakte Designs. So wie in der Mode auf Stoffen wirken Muster ebenso auf Tapeten aufmerksamkeitsstark. Dabei spielen oft auch verschiedene Strukturen eine Rolle: matte und glänzende Akzente wechseln sich ab und können auf diese Weise die Atmosphäre eines Raumes beeinflussen. Denn auf glänzenden Flächen zeigt sich das Licht deutlicher, so werden bestimmte Teile eines Zimmers stärker betont, während die anderen Wände den perfekten Hintergrund für auffällige Möbel oder Wohnaccessoires bilden. Muster-Mix an der Wand bringt Leben in den Raum und sorgt für positive Energie.
Muster-Stilregeln
Beim Kombinieren von Mustern sollte man allerdings einige Dinge beachten: Zwei bis drei Farben sind hierbei ideal. Prinzipiell sollten die Tapeten aus einer Farbfamilie sein oder zumindest harmonisch zueinander passen. Mustertapeten mit starken Farbkontrasten wirken nämlich unruhig und bedrückend. Um etwas mehr Weite zu schaffen, kann eine Wand mit einer Unitapete versehen werden. Mit Bildern und Deko-Artikeln an und vor den Wänden, die eine Mustertapete schmückt, sollten Einrichtungsfans sparsam umgehen. Accessoires und Möbel in reduzierten Formen und in ähnlichen Farben der Tapete passen am besten zum lebendigen Mustermix.
Anwendung
Beim Kauf einer Mustertapete muss auf den Verschnitt geachtet werden: So nennt man den Überschuss, der beim Tapezieren mit Mustertapeten anfällt. Weil die Bahnen immer so zurechtgelegt werden, dass das Muster über eine ganze Wand durchgehend einheitlich passt, bleiben Tapetenreste übrig, die für die Wand nicht mehr verwendet werden können. Daher muss mit mehr Tapete gerechnet werden, als bei einer Unitapete. Prinzipiell gilt: Je größer das Muster, desto mehr Verschnitt. Der Musterversatz ist meist auf den Rollen angegeben. Bei gerade verlaufenden Mustern, wie beispielsweise Streifen, fällt kaum Verschnitt an, da eine Bahn ohne viel Aufwand an die andere gelegt werden kann.
Designer und ihre Inspiration:
So werden Tapeten zu Kunstwerken
So werden Tapeten zu Kunstwerken
Tapeten sind schon lange nicht mehr nur Schmuck für die Wände, sondern immer häufiger Designobjekte, die für Individualität und Kreativität stehen. Die Designer extravaganter Wandbekleidungen orientieren sich an den aktuellen Trends und trotzdem – jeder Designer besitzt seine eigene Inspiration und Einzigartigkeit.
Designer und ihre Inspiration: So werden Tapeten zu Kunstwerken
Tapeten sind schon lange nicht mehr nur Schmuck für die Wände, sondern immer häufiger Designobjekte, die für Individualität und Kreativität stehen. Die Designer extravaganter Wandbekleidungen orientieren sich an den aktuellen Trends der Wohn- und Einrichtungsszene und trotzdem - jeder Designer besitzt seine eigene Inspiration und Einzigartigkeit.Wohn(t)räume: unbegrenzte künstlerische Gestaltungsmöglichkeiten
Ob neue sphärische Wohnwelten, zeitlose Design-Elemente oder „Natural Design“ – die aktuellen Trends lassen in diesem Jahr keine Wünsche offen. So inspirieren beispielsweise Motive aus der Natur: Blätter, Blumen oder Tiere finden sich auf Tapeten oder in Form von Tischen und Lampen wieder. Ebenso angesagt ist das Phänomen „Retro“ – eine immer wiederkehrende Transformation von Elementen aus verschiedenen Epochen. Sie kommen beispielsweise bei der Kreation von Möbeln und Tapeten zum Einsatz. Expressionistische und überdimensionale Muster sowie die überraschende Kombination von nicht verwandten Elementen sind der dritte große Trend in diesem Jahr.
Raum: Grenzenlose Kombinationen
Für Thomas Zeitlberger, Bildhauer, Goldschmied und Designer, gilt der Raum als grundlegendes Ordnungsmodell: zunächst muss der Raum erfasst werden, erst dann kann eine Veränderung und Optimierung durch Wandgestaltung geschehen. „Die Architektur steht im Verhältnis zur Wandgestaltung wie der Körper zur Kleidung: sie ist die Basis, mit der man arbeitet“, sagt Zeitlberger. Seine Tapetenkreationen enthalten eine Fülle von natürlichen Figuren und Symbolen. Die oft überraschenden Kombinationen bieten dem Betrachter neue Interpretationsmöglichkeiten und sprechen für ein revolutionäres Wohndesign.
Retrodesign: Looking back to the future
Die Designer Sara Hausmann und Achim Böhmer haben vor einem Jahr das Buch „Retrodesign“ herausgebracht. „Retro“ bedeutet für sie nicht, Klassiker zu kopieren, sondern im Design gleichzeitig Emotion, Tradition und Zukunft zu verbinden. Raffinierte Stil-Zitate in den Bereichen Grafik, Tapetendesign und Architektur demonstrieren die Bedeutung von Retrodesign: enorme Symbolkraft erzielt hohe Aufmerksamkeit und befriedigt in unserer hochtechnisierten Welt die Sehnsucht nach starken Emotionen. Mit ihrem Konzept zeigen die beiden Buchautoren, wie Retrodesign als anspruchsvolle Sprache intelligenter Designs gezielt eingesetzt werden kann.
Originalität: Wände als Spielfläche für Ideen
Hadi Teherani ist Architekt. Sein ganzheitlicher Anspruch, sein einzigartiges Gespür für Formen, Räume, Oberflächen und Proportionen weckten in ihm den Wunsch, seine Herangehensweise auch auf andere Bereiche zu übertragen. "Wände sehe ich nicht als Begrenzung sondern als Spielfläche für Ideen“, sagt Teherani. Seine architektonische Vision bekommt dadurch eine zusätzliche Komponente für den Innenbereich. Heute entwickelt er innovative Produkte und Interiors, die mit emotionaler Qualität auf sich aufmerksam machen, darunter natürlich auch Tapeten. In seinen Produkten verbindet er Leidenschaft mit Qualität und Innovation mit Nachhaltigkeit.
Erdbeer-, Himbeer- und Brombeertöne
Ein Genuss für das Auge – Tapeten in Beerenfarben erinnern nicht nur an leckere Waldfrüchte, sie zaubern gleichzeitig Vitalität und Frische in die eigenen vier Wände. Wände in Nuancen von Magenta bis Violett sind der Blickfang in jedem Raum und bieten je nach Kombination viele Interpretationsmöglichkeiten.
Erdbeer-, Himbeer- und Brombeertöne
Ein Genuss für das Auge – Tapeten in Beerenfarben erinnern nicht nur an leckere Waldfrüchte, sie zaubern auch gleichzeitig Vitalität und Frische in die eigenen vier Wände. Purpurne Töne beispielsweise durchbrechen die Farblosigkeit trister Räume und vermitteln Lebenslust. Wände in Nuancen von Magenta bis Violett sind der Blickfang in jedem Raum und bieten je nach Kombination viele Interpretationsmöglichkeiten. Denn wer meint, dass diese Farben ausschließlich feminin wirken, der täuscht sich!Maskuline Eleganz: Purpur und Schwarz
Ein moderner Mann repräsentiert seinen Lebensstil nicht nur mit passenden Outfits und zeitgemäßen Accessoires. Auch die Wände spiegeln den Geschmack eines jeden Herren wider. Purpurne Tapeten mit schwarzen Akzenten in Form von futuristischen, klassischen oder ornamentalen Mustern haben einen ganz individuellen und maskulinen Charakter. Rotviolett beispielsweise harmoniert besonders gut mit Schwarz, da der bedrückende Effekt des düsteren, dunklen Tons durch die kräftige Beerennote aufgehoben wird. Erst in Verbindung mit dem femininen Beerenton, rückt die maskuline Dominanz in den Vordergrund. Dunkle Holzmöbel und dezente Wohnaccessoires passen sehr gut zu dieser Farbkonstellation und erzielen einen eleganten Effekt.
Ladylike: Beerentöne und Weiß
Die Art sich einzurichten ist auch für die Frau der Spiegel ihrer selbst. Tapeten sind ein kreatives Mittel, um seine Stimmungen und Emotionen auszuleben. Wer zum Beispiel eine Leidenschaft für Romantik hegt, kann diese mit beerenfarbenen Wänden zum Ausdruck bringen. Mit diesen Farben offenbart die junge, aufstrebende Frau mit Stil außerdem Selbstvertrauen und Individualität. Zusammen mit weißen, zarten Blumenmustern an den Wänden, rückt die verspielte Seite stärker in den Vordergrund und regt die Phantasie an. Kombiniert mit hellen Wohnaccessoires wie Vorhängen, Teppichen und Sofakissen verleihen sie Räumen eine damenhafte Note.
Tapeten als Gestaltungselement
Ob Szene-Bars, Art-Hotels oder auch einfach nur Büroräume – auffällige Wände erregen Aufmerksamkeit und haben einen Widererkennungswert. Eine attraktive Wandbekleidung trägt beispielsweise genau so zum schönen Ambiente eines Restaurants bei wie der freundliche Service oder das genüssliche Essen.
Tapeten als Gestaltungselement
Ob Szene-Bars, Art-Hotels oder auch einfach nur Büroräume – auffällige Wände erregen Aufmerksamkeit und haben einen Widererkennungswert. Eine attraktive Wandbekleidung trägt beispielsweise genau so zum schönen Ambiente eines Restaurants bei wie der freundliche Service oder das genüssliche Essen. Mit dem richtigen Wandschmuck kommen auch andere Elemente eines Raumes richtig zur Geltung und tragen zur Identität einer attraktiven Location bei.Gold, Silber, Bronze: Zeitgenössische Eleganz
Metallic-Farben gelten nicht nur als Ausdruck von modernem Zeitgeist - sie sorgen zudem für ein stilvolles und edles Flair. Je nach Farbauswahl erzielt man unterschiedliche Wirkungen. Mit Wänden in glanzvollem Gold kreiert man extravagante Räume, die Wärme ausstrahlen. Schillerndes Silber in Kombination mit schwarzen Akzenten hingegen verleiht der Raumatmosphäre eine dezente, kühle Note. Minimalismus ist bei der Verwendung von Edelmetall-Tönen zu empfehlen, denn auch hier gilt - weniger ist mehr! Der Metallic-Look erfordert klare Linien und schlichte Formen, das sollte man bei der Auswahl des Mobiliars berücksichtigen. Wem das zu nüchtern ist, der kann mit ausdrucksvollen Wandbemalungen die nötige Dynamik im Raum erzielen.
Vliestapeten: Nachhaltige Qualität
Räume mit viel Personenverkehr verlieren schnell ihren Glanz und sehen abgenutzt aus. Daher ist es ratsam hochwertige und pflegeleichte Materialien für die Ausstattung zu wählen. Wandbeläge auf Vliesbasis eignen sich aus diesem Grund sehr gut für öffentlich zugängliche Räumlichkeiten. Durch ihre Wasser- und Dampfbeständigkeit können Vliestapeten dem täglichen Publikumsandrang standhalten und strahlen auch noch nach längerer Zeit, wie frisch tapeziert. Ob matt, glänzend, glatt, beflockt oder mit Glasperlen besetzt – Vliestapeten bieten für jeden Geschmack das Passende!
Tapeten als Kunst für die Wand
Es muss nicht unbedingt ein teures Gemälde sein, das die Blicke im Raum auf sich zieht. Eindrucksvolle Designtapeten aus hochwertigen Materialien erzielen oft die gleiche Wirkung. Eingerahmt wie ein Bild oder auf einzelnen Wänden angebracht, schmücken sie den Raum und setzen die Wände stilvoll in Szene.
Tapeten als Kunst für die Wand
Es muss nicht unbedingt ein teures Gemälde sein, das die Blicke im Raum auf sich zieht. Eindrucksvolle Designtapeten aus hochwertigen Materialien erzielen oft die gleiche Wirkung. Eingerahmt wie ein Bild oder auf einzelnen Wänden angebracht, schmücken sie den Raum und setzen die Wände stilvoll in Szene.Tapetengemälde: Moderne Meisterstücke
Als modernes Stilmittel in der Raumgestaltung sind Tapeten gar nicht mehr wegzudenken. Gleichzeitig können sie einen Wohnraum aber auch kunstvoll bereichern. Der Vorteil: Tapeten sind nicht nur erschwinglicher als ein Picasso, sie bieten zudem großen Facettenreichtum. Ob jung, klassisch oder designorientiert – mit abstrakten, extravaganten oder opulenten Designs deckt die Tapetenvielfalt das gesamte Interessenspektrum eines Einrichtungsliebhabers ab. Umrahmt von Holzleisten und auf einer neutralen Wand angebracht, entfalten beispielsweise Mustertapeten ihre ganze Pracht und bestechen mit ihrer starken Anziehungskraft. Darüber hinaus sorgt ein Rahmen dafür, dass sich die Tapete vom Hintergrund abgrenzt und somit noch beeindruckender glänzt.
Wandakzente: Täuschende Effekte
Ein Raum mit vier Wänden muss nicht immer einheitlich tapeziert werden. Wer eine einzelne Wand mit einer gemusterten Tapete akzentuiert füllt den Raum ohne überladen oder erdrückend zu wirken. Kleine, architektonische Schönheitsfehler können durch den gezielten Einsatz von Wandbekleidung behoben werden. Eine dunkel tapezierte Wand verkürzt den Raum, da sie die Akzentwand in die Mitte des Raumes drängt. In Kombination mit kontrastfarbenen Möbeln, stechen diese prägnanter ins Auge. Auch mit Hilfe von klassischen Streifen kann man kleinere Defizite eines Raumes gut kaschieren. Während Längsstreifen den Raum verengen und ihn an Höhe gewinnen lassen, erscheint der Raum mit Querstreifen hingegen
niedriger und breiter. Bei gemusterten Tapeten sorgen große Motive in
dunklen Tönen für eine optisch verkleinerte Wandfläche und kleine Motive
in hellen Farben lassen den Raum weiter erscheinen.
Verbandsporträt
Der Verband der Deutschen Tapetenindustrie vertritt die Interessen der deutschen Tapetenhersteller und wirkt beratend im globalen Markt. Im Rahmen der Organisation werden die Mitgliedsfirmen durch Marktanalysen und Marketingaktivitäten unterstützt.
Verbandsporträt
Auf einen Blick:VDT – Verband der deutschen Tapetenindustrie e. V.
Sitz VDT - Verband der Deutschen Tapetenindustrie e. V
Berliner Allee 61
40212 Düsseldorf
Kontakt Tel: +49 (0) 211 / 862 864-10
Fax: +49 (0) 211 / 862 864-13
E-Mail: info@tapeten.de
Internet: www.tapeten.de
Geschäftsführer Karsten Brandt
Aufgabe des Verbands Der Verband der Deutschen Tapetenindustrie vertritt die Interessen der deutschen Tapetenhersteller und wirkt beratend im globalen Markt. Im Rahmen der Organisation werden die Mitgliedsfirmen durch Marktanalysen und Marketingaktivitäten unterstützt. Gleichzeitig werden durch Normung und Standardisierung einheitliche Kennzeichnungen und Qualitätskriterien für Tapeten im deutschen bzw. europäischen Raum festgeschrieben.
Übersicht der Verbandsmitglieder A.S. Création, Tapeten AG
ATF Ammendorfer Tapetenfabrik GmbH
BTS Brandenburger Tapeten Schwedt GmbH
Erfurt & Sohn KG
Erismann & Cie. GmbH
Florian-Caspar-GmbH
Kreativa Tapeten GmbH
Marburger Tapetenfabrik J.B. Schaefer
GmbH & Co. KG
P+S International, Pickhardt + Siebert GmbH
Gebr. Rasch GmbH & Co. KG
Rasch Textil GmbH & Co. KG
RTA Tapetenfabrik GmbH
Deutsches Tapeten-Institut GmbH Das Deutsche Tapeten-Institut fungiert als Sprachrohr und Forum der deutschen Tapetenindustrie nach außen. Neben einer umfangreichen Öffentlichkeitsarbeit produziert und vertreibt das Institut Tapeziervideos, Broschüren und Merkblätter für Heim- und Handwerker.
Gütegemeinschaft Tapete e.V. Im Jahre 1991 in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung (RAL) gegründet, leitete die Gütegemeinschaft Tapete eine ökologische Neuorientierung der Tapetenproduktion ein.
Heute ist das RAL-Gütezeichen weltweit als Qualitäts-Symbol für Tapeten anerkannt.
Weltweit erfüllen ca. 30 Mitgliedsfirmen die Qualitätskriterien der Gütegemeinschaft. Eine permanente Gütekontrolle durch unabhängige Prüf-Institute sichert die Einhaltung strengster Grenzwerte und garantiert das heute erreichbare Optimum an Schadstoff-Freiheit und ökologischer Unbedenklichkeit aller Materialien, Farben und Zusatzstoffe, die bei der Tapetenherstellung eingesetzt werden. Nur Tapeten, die alle vorgeschriebenen Anforderungen erfüllen, werden mit dem Qualitätsmerkmal RAL-Gütezeichen gekennzeichnet.
Die Anforderungen des RAL-Gütezeichens sind höher als die von anderen Prüfzeichen und garantieren dadurch höchste Qualität, die sich auch bei Verbrauchern zunehmend bemerkbar macht. Das zeigt nicht zuletzt der zunehmende Erfolg im deutschen Markt sowie im Ausland.
Stand: Januar 2009
Ein Raum mit vielen Gesichtern:
Der Showroom Tapetenwechsel bietet Vielfalt in der Einheit
Der Showroom Tapetenwechsel bietet Vielfalt in der Einheit
Jedes Gestaltungselement muss für den Betrachter erlebbar sein. Das ist der Grundgedanke des neuen Showrooms "Tapetenwechsel" am Hamburger Ballin- damm: Bewegliche Kuben inszenieren die Vielfalt von Tapeten anhand verschiedener Raumkonstellationen.
Ein Raum mit vielen Gesichtern: Der Showroom Tapetenwechsel bietet Vielfalt in der Einheit
Frankfurt, im November 2008. Jedes Gestaltungselement muss für den Betrachter erlebbar sein. Das ist der Grundgedanke des neuen Showrooms „Tapetenwechsel“ am Hamburger Ballindamm: Bewegliche Kuben inszenieren die Vielfalt von Tapeten anhand verschiedener Raumkonstellationen.Wohnwelten flexibel einsetzbar
Von der klassischen Wohnsituation mit einzelnen Räumen ausgehend, wurden für den Showroom mobile Module entwickelt, die je nach Bedarf unterschiedlich arrangiert und dekoriert werden können. Jeder Kubus funktioniert als unabhängige Einheit. Fügt man die Elemente zusammen, entsteht wiederum ein einheitliches Gesamtbild.
„Dieses System bietet uns zahlreiche Präsentationsmöglichkeiten – von der Darstellung einzelner Räume bis zur Gruppierung mehrer Module“, so die verantwortlichen Architekten von Jazzunique. „Gleichzeitig erhält man genügend Fläche für Veranstaltungen, Workshops oder Seminare, denn die Module können kompakt zusammengeschoben werden.“ Ein großflächiges Präsentationsboard, welches immer wieder neue Tapetenmuster zeigt, ist ein weiteres Highlight im Showroom: „Damit können verschiedene Designs in anschaulichem Format angesehen werden“, so Jazzunique.
Farbenpracht und Lichtquelle im Winter – Ausstellung „Kaleidoskop“
Während der kommenden Wochen steht der neue Showroom ganz im Zeichen des Kaleidoskops. Außen in schlichtem Weiß gehalten, entfalten die eingesetzten Tapeten auf den Innenwänden der Module ihre volle Wirkung: Changierende und fein geprägte Vliestapeten sowie farbenreiche Papiertapeten stehen dabei im Mittelpunkt der Präsentation und entführen in die schillernde Welt optischer Effekte. Dabei faszinieren die Wandbeläge durch Wellenformationen, florale Ornamente, grafische Muster und Retrodesign. Zusätzlich liefern passende Einrichtungsgegenstände und Accessoires Ideen rund um die Welt des Wohnens und Einrichtens.
Ausblick: Topaktueller Wandschmuck am Hamburger Ballindamm
Ab Ende Februar 2009 können im Hamburger Showroom die neuesten Trends der Wandbekleidung bewundert werden. Avantgardistische Tapetenkollektionen werden attraktiv in Szene gesetzt und präsentieren die Must-Haves des Jahres.
Historie Tapete
In allen Kulturen und zu allen Zeiten haben Menschen die „eigenen vier Wände“ dekoriert, verkleidet und geschmückt. Eindrucksvolle Fels- und Höhlenmaler- eien, Mosaike und Fresken sowie Wand- bekleidungen aus geprägtem, vergoldetem Leder und floralen, mauresken Ornamenten belegen: Wandgestaltung und -schmuck sind so alt wie die Menschheit.
Historie Tapete
Kleine Historie der TapeteVom Samtbrokat zur zeitlosen Aktualität
„Das Wesen der Geschichte ist die Wandlung“
(n. N.)
In allen Kulturen und zu allen Zeiten haben Menschen die „eigenen vier Wände“ dekoriert, verkleidet und geschmückt. Eindrucksvolle Fels- und Höhlenmalereien, Mosaike und Fresken sowie Wandbekleidungen aus geprägtem, vergoldetem Leder und floralen, mauresken Ornamenten belegen: Wandgestaltung und -schmuck sind so alt wie die Menschheit.
Die ersten bedruckten Wandpapiere für bürgerliche Haushalte stammen aus dem 14. Jahrhundert, einer Zeit, in der die Papierherstellung noch als handwerkliche Kunst galt. Erst die Kombination von Papierherstellung und Druck ermöglicht eine Art Serienfertigung: In französischen und englischen Papier-Manufakturen entstehen als Vorläufer der Tapete die sogenannten Dominotiers. Sie werden bereits im 17. Jahrhundert mit Modeln aus Holz gedruckt und haben Rapportmuster, die eine fortlaufende Flächengestaltung erlauben – eine Drucktechnik, die sich bereits im Stoffdruck bewährt hatte.
Gegen Ende des 17. Jahrhunderts kommen aus England erste raumhohe Tapetenbahnen auf, die aus zusammengeleimten, handgeschöpften Papierbahnen bestehen. Mit der Zeit entwickelt sich zudem eine immer ausgeklügeltere Handdrucktechnik. Handbemalt oder mit Schablonen und Holzmoden bedruckt entsteht eine breite Palette verschiedenster Dessins. Den Höhepunkt der Entwicklung stellen die Panoramatapeten dar. Auf bis zu 32 Tapetenbahnen, die allesamt mit Holzmodeln bedruckt werden, zeigen sie imposante Kriegsschauplätze, Stadtansichten und Landschaften.
Die Erfindung des Rundschöpfsiebes macht um 1830 die Herstellung von Endlospapier möglich. Der erste Schritt zur industriellen Produktion der Tapete ist damit vollzogen. Die anfangs noch dampfbetriebenen Maschinen des Rotationsdrucks ermöglichen nicht nur eine Produktionssteigerung sondern auch günstigere Preise. Die Herstellung der Walzen ist jedoch noch kunsthandwerklich und wenig rational: Die massiven Holzwalzen werden von Formstechern kunstvoll mit Metallstegen bestückt und größere Farbflächen mit Filz ausgefüllt. Erst die Einführung des Nacheinanderdruckes einzelner Farben auf modernen, sogenannten „Schnell-Läufern“ machte die Tapetenherstellung schließlich effizient und flexibel.
Die einzelnen Epochen in der Übersicht
Deutsche Renaissance (1520-1660) Samtbrokat und Spanischleder
Wandbespannungen aus geprägtem und vergoldetem Leder sowie Behänge mit wertvollen Stoffen waren bereits seit dem Mittelalter Attribute feudalistischer Selbstdarstellung. Handelszentren wie Venedig und Florenz liefern kostbare Stoffe, z. B. Samtbrokat und Damast für die Wandgestaltung. Das Dekor ist symmetrisch und in floralen, mauresken Ornamenten und bunten Farben gehalten. Die wichtigsten Räume des reichen Bürgertums sind mit dem sogenannten „Spanischleder“ verkleidet, das über die maurischen Besatzer nach Spanien kam und sich so über weite Teile Europas ausbreitete.
Deutscher Barock (1660-1800) Goldleder und Akanthusblatt
Ludwig der XIV., der „Sonnenkönig“, prägt mit seinem Hofstaat den Stil: Schwere Farben, punzierte – sprich geprägte – Goldledertapeten, üppige Motive aus geschwungenem Bandwerk und Ornamente des distelartigen Akanthusblatts bestimmen das Zeitalter.
Deutscher Rokoko (1735-1789) „Rocaille“ und „Chinoiserie“
Die prunkvollen und schweren Formen wandeln sich im Spätbarock ins Zierliche und Leichte. Typisch ist das asymmetrische Muschelmotiv, die so genannte „Rocaille“. Neben zartem Blumendekor ist auch die so genannte „Chinoiserie“ sehr beliebt: Handbemalte chinesische Tapeten mit exotischer, fernöstlicher Blütenmalerei gelten als Inbegriff von Luxus.
Deutscher Klassizismus/Empire Symmetrie und Herrschaftssymbole
(1755-1830) Mit der französischen Revolution besinnt man sich auf die geradlinige Formensprache der Antike. Elemente der griechischen oder pompejanischen Malerei und Herrschaftssymbole wie Lorbeerkränze und Säulen sind zu streng symmetrischen Mustern geordnet. Typisch ist die sog. „Groteske“ – ein an der Mittelachse symmetrisch gespiegeltes Ornament. Sie zeigt zarte Ranken und phantasievolle Motive römischen Ursprungs.
Biedermeier (1815-1850) Landschaftszimmer mit Panoramatapeten
Der Biedermeier-Stil bricht mit dem repräsentativen Ernst des napoleonischen Empire. Die Inneneinrichtung ist Ausdruck eines einfachen, tugendhaften Lebensstils – so auch die Tapete: Kleine Muster und romantische Motive aus der Natur sind gefragt. Beliebt sind Landschaftszimmer mit Panoramatapeten, die den Raum ins Freie öffnen.
Historismus (1820-1910) Stilmix und Rotationsdruck
Proportionen, Farben und Muster werden ebenso konfus kombiniert wie die Stile aufeinander folgen: Ob Neorenaissance, Neoklassizismus oder gar kolonialer Exotismus – es herrscht Stilpluralismus. In diese Zeit des Umbruchs und der industriellen Revolution fällt auch die Entwicklung des sog. „Rotationsdrucks“: Die Leimdrucktapete wird zum preiswerten Dekorationsmedium für jedermann.
Jugendstil (1890-1910) Organische Formensprache
Die neue Generation verlangt nach Helligkeit und klaren Formen und tauscht rechte Winkel und Symmetrie zugunsten floraler Ornamentik aus. Organische Formen schwingen sich über Wände, Möbel und Gegenstände.
Art Deco (1905-1930) Die neue Sachlichkeit
Es entsteht eine Vielzahl ungewöhnlicher Tapetendessins. Geometrisches und Organisches verbinden sich und werden abstrahiert. Werkbund und Wiener Werkstätten bereiten den Weg zur neuen Sachlichkeit.
Funktionalismus (ab 1920) Bauhaus und Le Corbusiers
Das Design ordnet sich in seiner Form- und Farbsprache dem sachlichen Zweck unter. Legendär: die Bauhaus-Tapetenkollektion und die Eintontapete von Le Corbusier. Sie markieren den Beginn der heutigen Unitapete als modernen Anstrichersatz.
Heute Qualität, Vielfalt und Praktikabilität
Die Qualitätsmerkmale moderner Tapeten liegen in der Vielfalt von Mustern und Designs, in der einfachen Verarbeitbarkeit (z. B. die Vliestapete) und anspruchsvolleren Kollektionen. Hinzu kommen die besondere Materialqualität moderner Tapeten sowie das Know-how in der Herstellung, wie z. B. Druckqualität und Prägung.
Stand: Januar 2008
Grundwissen Tapezieren
Immer mehr Menschen legen selbst Hand an, wenn es darum geht, ihrem Zuhause ein neues Outfit zu verpassen. Heimwerken ist so populär wie schon lange nicht mehr. Der sprichwörtliche Tapetenwechsel eignet sich hervorragend, um mit einfachen Mitteln ein erstklassiges Ergebnis zu erzielen und die eigenen vier Wände neu zu gestalten.
Grundwissen Tapezieren
Tapetenwechsel leicht gemacht!Immer mehr Menschen legen selbst Hand an, wenn es darum geht, ihrem Zuhause ein neues Outfit zu verpassen. Heimwerken ist so populär wir schon lange nicht mehr. Der sprichwörtliche Tapetenwechsel eignet sich hervorragend, um mit einfachen Mitteln ein erstklassiges Ergebnis zu erzielen und die eigenen vier Wände neu zu gestalten. Tapezieren ist nicht schwer, aber bevor man zum Kleisterpinsel greift, sollte man sich über einige Dinge im Klaren sein. Denn nur so wird man hinterher mit dem Ergebnis rundum zufrieden sein.
Die Qual der Wahl – Tapetenkauf
Es gibt eine riesige Auswahl an Tapeten in den unterschiedlichsten Farben und Mustern. Deshalb hilft es, sich vor dem Kauf eine Vorstellung davon zu machen, welche Stilrichtung, welches Muster und welche Farben überhaupt in Frage kommen. In der Regel kann man sich Musterbücher ausleihen und so zuhause ganz in Ruhe eine Auswahl treffen. Besonders einfach zu verarbeiten sind Vliestapeten, bei denen die Weichzeit entfällt und der Kleister wahlweise direkt auf die Wand oder die Tapetenbahnen aufgetragen werden kann. Aber auch die meisten anderen gängigen Tapetenarten kann man problemlos selbst tapezieren. Sehr komplizierte Räume oder besonders kostspielige Tapeten sollte man allerdings lieber dem Fachmann überlassen. Bei diesem ist man auf jeden Fall immer gut aufgehoben.
Die Zauberformel – Wie viele Rollen für meine vier Wände?
Den Tapetenbedarf kann man mit einer einfachen Formel errechnen. Eine normale Tapetenrolle ist 0,53 Meter breit, 10,05 Meter lang und reicht für circa 5 Quadratmeter. Daraus ergibt sich folgende Formel:
Raumumfang (Länge aller Wände) x Raumhöhe geteilt durch 5 = Anzahl Tapetenrollen
Türen und Fenster werden als Wandfläche gerechnet, so bleibt genug Verschnittreserve. Bei gemusterten Tapeten gilt es zu beachten, dass sie eventuell mit einem mehr oder weniger großen Versatz geklebt werden müssen, der Bedarf erhöht sich dadurch automatisch. Angaben dazu finden sich auf den Tapetenrollen. Im Zweifelsfall sollte man lieber einmal mehr das Verkaufspersonal fragen, um sicher zu sein, dass man genügend Rollen eingeplant hat. Um Farbschwankungen zu vermeiden, sollte man zudem für einen Raum immer Tapete derselben Produktionscharge beziehen, welche auf dem Beipackzettel benannt ist.
Gründlichsein lohnt sich – Vorbereitung des Untergrundes
Die Versuchung ist meist groß, die mit viel Liebe ausgesuchten Tapeten sofort an die Wand zu kleben – aber Vorsicht: Für ein perfektes Ergebnis ist ein entsprechend vorbereiteter Untergrund unerlässlich. Auch wenn es aufwändig und mühsam erscheint, alte Tapeten abzulösen, Wände neu zu verspachteln oder abzuschleifen und Risse auszubessern, es lohnt sich. Bei einigen hellen, glatten oder glänzenden Tapeten kann eine Untertapete sinnvoll sein, um im Seitenlicht ersichtliche Unebenheiten zu vermeiden.
Kinderleicht – Zuschneiden der Bahnen
Bei ungemusterten Tapeten oder solchen mit ansatzfreiem Muster rechnet man pro Bahn die Raumhöhe plus 10 bis 15 Zentimeter. Bei gemusterten Tapeten muss der auf der Rolle angegebene Versatz noch hinzugefügt werden, damit die Bahnen anschließend dem Muster entsprechend geklebt werden können und oben sowie unten noch genug Überstand bleibt.
Die Menge macht es nicht immer – Kleistern und vorweichen
Welcher Kleister der richtige für die ausgewählte Wandverkleidung ist und wie er verarbeitet werden muss, kann man dem Beipackzettel der Tapetenrolle entnehmen. Generell gilt: „Je schwerer die Tapete, desto wasserärmer der Kleister“. Zudem sollte ein dick angerührter Kleister immer etwas dünner aufgetragen werden. Zu guter letzt gilt es, den Kleister immer gründlich einzurühren und so lange quellen zu lassen, bis er fast transparent ist.
Ein Kleistergerät erleichtert das Einkleistern und ist im Handel erhältlich oder leihbar. Wer ohne Kleistergerät arbeiten möchte, sollte sicherstellen, dass der Tapeziertisch mindestens genauso lang ist wie die einzelnen Tapetenbahnen, das vereinfacht ein gleichmäßiges Auftragen des Kleisters. Die Weichzeit der Tapetenbahnen richtet sich nach den Angaben des Beipackzettels. Wie viele Bahnen man vorweicht, hängt vom eigenen Arbeitstempo ab. Wer zügig arbeitet, kann mehrere Bahnen vorweichen. Gerade an kniffeligen Stellen kann es aber auch mal etwas länger dauern bis man die nächste Bahn an die Wand bringt, wodurch die Weichzeit überschritten wird. Das kann zu Blasen und offenen Nähten führen. Deshalb lieber erst mal wenige Bahnen einkleistern und ruhig sowie gleichmäßig arbeiten. Zum Weichen werden die eingekleisterten Bahnen von beiden Enden her zu Mitte hin, also Kleister auf Kleister, zusammengelegt und eingerollt. Die Faltung darf dabei auf keinen Fall geknickt werden! Der große Vorteil von Vliestapeten: Eine Weichzeit ist nicht erforderlich!
In der Präzision liegt die Kunst – Kleben
Da heute nicht mehr überlappt, sondern „auf Stoß“ (Kante an Kante) geklebt wird, ist die Tapezierrichtung „vom Licht weg“ nicht mehr aktuell. Bei gemusterten Tapeten sollte man dennoch am Fenster beginnen und von dort nach beiden Seiten fortfahren, damit das Muster stimmt.
An jeder neu zu tapezierenden Wand wird die erste Bahn ausgelotet, damit alle folgenden Bahnen senkrecht verlaufen. Die Bahn wird oben mit Überstand angesetzt, und erst wenn sie haftet, wird die untere Bahnhälfte ausgelassen. Anschließend wird die Bahn zu den Seiten mit der Bürste angedrückt. Empfindliche Tapeten sollte man stattdessen mit einer Gummirolle andrücken und Kleisterflecken generell gleich entfernen. Für einen sauberen Abschluss an der Decke und den Fußleisten eignet sich am besten ein Kantenschnittlineal.
Um die Decke zu tapezieren, arbeitet man am besten zu zweit. Die erste Bahn wird am Fenster markiert und von einer Person beispielsweise mit einem Besen hochgehalten, während die andere sie mit Bürste oder Gummirolle andrückt. Da die Deckentapezierung ihr eigenes Gewicht und hohe thermische Belastungen aushalten muss, sind der Einsatz eines Dispersionskleberzusatzes und eine sorgfältige Verklebung wichtig. An der Decke wird ebenfalls „auf Stoß“ geklebt, zur Wand jedoch mit Überstand, der erst nach gründlicher Trocknung mit einem langem Lineal sauber abgeschnitten wird.
Geduld ist eine Tugend – Trocknen lassen
Der Trockenvorgang sollte auf keinen Fall mit voll aufgedrehter Heizung oder Durchzug beschleunigt werden. Normalerweise verschwinden alle Falten beim Trockenvorgang über Nacht und man kann sich am Morgen über ein perfektes neues Zimmer freuen.
Tapezieren Advanced
Manchmal sind die Proportionen eines Raumes nicht ganz optimal – er wirkt zu niedrig, zu hoch, zu klein oder zu weitläufig. Glücklicherweise sind nicht immer Radikallösungen wie das Durchbrechen von Wänden oder das Einziehen einer Zwischendecke notwendig.
Tapezieren Advanced
Proportionen verändernKleine Tricks mit großer Wirkung
Manchmal sind die Proportionen eines Raumes nicht ganz optimal – er wirkt zu niedrig, zu hoch, zu klein oder zu weitläufig. Glücklicherweise sind nicht immer Radikallösungen wie das Durchbrechen von Wänden oder das Einziehen einer Zwischendecke notwendig. Clever eingesetzt können Tapeten wahre Wunder wirken und einen Raum völlig verändern.
In sehr hohen Räumen kann es zum Beispiel vorkommen, dass man sich darin etwas verloren fühlt. Wenn man eine Tapete mit waagerecht verlaufendem Muster verwendet, wirkt der Raum automatisch niedriger. Die gleiche Wirkung erzielt man, wenn man entweder die Decke in einem dunkleren Ton tapeziert als die Wände oder zwischen oberer Tapetenebene und Decke einen breiten Streifen der Wand freilässt. Durch einen Bortenabschluss oder eine nach unten gerichtete Beleuchtung wird diese Wirkung noch verstärkt.
Wer sich hingegen mehr Raumhöhe wünscht, sollte die Decke in einem sehr hellen Ton tapezieren, für die Wände senkrecht verlaufende Muster verwenden und sie außerdem bis zur Decke tapezieren. Wird die Decke zusätzlich beleuchtet, wirkt der Raum noch höher.
Doch auch die Größenwirkung eines Raumes kann durch den gezielten Einsatz von Tapeten beeinflusst werden. Um eine größere Tiefenwirkung zu erzielen, wird eine Wand in einer zurücktretenden Farbe (z. B. Blau- oder Blaugrüntöne) tapeziert und durch helle Seitenwände eingerahmt. Weitläufige Räume vertragen auch große oder diagonal verlaufende Muster in kräftigen Farben an allen Wänden.
Bei kleinen Räumen, die größer wirken sollen, verwendet man idealerweise helle Tapeten in uni oder mit kleinen Mustern. Möchte man dennoch ein großes Muster tapezieren, sollte man es für eine einzelne Dekorwand ohne Türen und Fenster verwenden. Die Dekorwand kann auch in einem dezenten Karomuster oder mit Glanzeffekten gestaltet werden. Die angrenzenden Wände sollten aber in jedem Fall in hellen Tönen tapeziert werden.
Durch eine helle Tapezierung können auch Erker oder Dachgauben optisch vergrößert werden. Gleichzeitig werden so die angrenzenden Wohnräume beleuchtet.
Gestaltungsmöglichkeiten mit Borten
Borten eignen sich hervorragend, um Wände lebendiger wirken zu lassen oder auffallende Muster einzurahmen. Darüber hinaus kann man mit Borten den Raum strukturieren und seine optische Wirkung beeinflussen. Es gibt fast so viele Bortenarten und -muster wie Tapeten, so dass garantiert jeder fündig wird. Ob als edler Abschluss, farbenfroher Akzent im Wohnzimmer oder als fröhliche Dekoration im Kinderzimmer – mit Borten erhält jedes Zimmer eine ganz persönliche Note.
Große Räume können mithilfe von Borten interessant gegliedert und dekoriert werden. Dabei geben Fenster und Türen die Maße für Sockel und Paneele vor oder können mit Borten „gerahmt“ werden. Auch Bilder oder Möbel erhalten durch Borten einen außergewöhnlichen Rahmen.
In hohen Räumen, die man nicht bis zur Decke tapeziert hat, schaffen Borten einen klaren Abschluss zwischen der Wand und dem ausgesparten Wandfries. Stimmt man die Tapeten farblich auf die verwendete Borte ab, erzielt man ein besonders schönes Ergebnis.
Auch eine bis zur Decke tapezierte senkrechte Wandmusterung erhält erst durch die Verwendung einer passenden Borte ihren Abschluss und wirkt „vollkommen“.
Wenn man einige Grundregeln beherzigt, wird man an seinen neuen Borten lange Freude haben. Generell sollten diese allerdings nicht mit der Tapete konkurrieren, sondern ihre Wirkung unterstreichen. Strukturierte Borten vertragen sich nicht mit Profiltapeten, da sie darauf nicht richtig haften und die Kanten unsauber aussehen. Für die perfekte Haftung der Borte muss ein spezieller Bortenkleber verwendet werden. Wie bei den Tapeten gibt es auch hier für jedes Material den passenden Kleber.
Kleine Tapetenkunde
Die europäische Norm für „Wandbekleidung in Rollen“, die „DIN EN 235“, unterteilt Tapetenarten in zwei Hauptgruppen: fertige Wandbekleidungen und solche, die nachträglich bearbeitet werden. Als eigenständige Kategorie gelten zudem Wandbildtapeten.
Kleine Tapetenkunde
Kleider machen WändeDie europäische Norm für „Wandbekleidung in Rollen“, die „DIN EN 235“, unterteilt Tapetenarten in zwei Hauptgruppen: fertige Wandbekleidungen und solche, die nachträglich bearbeitet werden. Als eigenständige Kategorie gelten zudem Wandbildtapeten.
Fertige Wandbekleidungen
Entsprechend dem Material aus dem sie bestehen, werden die fertigen Wandbekleidungen noch einmal in acht Untergruppen gegliedert:
• Papierwandbekleidung
• Kunststoffwandbekleidung (mit Papierträger)
• Kunststoffwandbekleidung (ohne Papierträger)
• Vlieswandbekleidung
• Textilwandbekleidung
• Velourswandbekleidung
• Metall-Effekt-Wandbekleidung
• Naturwerkstoff-Wandbekleidung
Papierwandbekleidung
Als Papierwandbekleidung werden alle normalen Tapeten aus bedrucktem, geprägtem oder auch geknittertem Papier bezeichnet. Es kann sich dabei sowohl um farbig bedruckte, glatte Tapeten handeln, als auch um fertige Papierpräge. Zweilagige Prägetapeten (Duplextapeten) gelten als besonders hochwertig.
Kunststoffwandbekleidung (mit Papierträger)
In diese Kategorie gehören alle Tapeten, bei denen eine Kunststoffoberfläche (z. B. Kunststoff-Granulate, Flachvinyl- sowie andere plastische Oberflächen) auf einen Papierträger kaschiert wurde.
Kunststoffwandbekleidung (ohne Papierträger)
Diese Tapeten auf Kunststoffbasis sind nicht auf einen Papierträger kaschiert bzw. benötigen kein Trägermaterial.
Vlieswandbekleidung
Vliestapeten werden aus einem einseitig imprägnierten Vliesträgermaterial hergestellt, welche größtenteils aus Zellstoff und textilen Fasern besteht. Anders als bei Papiertapeten entfällt bei Vliestapeten die Weichzeit. Zudem kann der Kleister entweder auf die Tapete oder direkt auf die Wand aufgetragen werden. Vliestapeten sind problemlos auch im Nassbereich einsetzbar und – je nach Qualität – meist schwer entflammbar (DIN 4102 B1).
Textilwandbekleidung
Bei der Textiltapete werden Fadensysteme auf einen Papier- oder Vliesträger aufgebracht. Dabei werden zum Beispiel Schnüre, synthetische oder natürliche Fasern, Filz, Bast oder sogar Federn verarbeitet und gegebenenfalls anschließend im Siebdruckverfahren bedruckt. Die Textiltapete zählt zu den ältesten Arten der Wanddekoration überhaupt.
Velourswandbekleidung
Das gewünschte Muster wird mit Leim auf ein Trägermaterial gedruckt und anschließend mit sehr kurzen Fasern elektrostatisch beflockt. Dadurch bleiben die Fasern nur am Leim haften. Velourstapeten werden hierzulande fast ausschließlich in der Denkmalpflege verwendet.
Metall-Effekt-Wandbekleidung
Diese Tapeten bestehen meist aus einer dünnen Aluminiumfolie auf Vlies oder Trägerpapier. Ein farbiger Überzug schafft Kupfer-, Gold oder andere Metalleffekte, Ätzen oder Oxidieren der Folie bieten weitere Gestaltungsmöglichkeiten. Da die Herstellung sehr aufwändig ist, handelt es sich hierbei eher um ein relativ teures Nischenprodukt.
Naturwerkstoff-Wandbekleidung
Für Naturwerkstoff-Tapeten werden Naturmaterialien wie Blätter, Gras oder Kork aufbereitet und auf einen Papierträger aufgetragen. Diese aus Ostasien stammende Tapetenart war besonders in den 80er Jahren sehr beliebt, wird heute aber noch selten verwendet.
Überstreichbare Wandbekleidungen
Wandbekleidungen, die nachträglich behandelt werden sind gewissermaßen „halbfertig“ und erhalten erst durch den Anstrich ihr finales Aussehen. Sie können aus verschiedenen Materialien wie Papier, Glasfaser, Kunststoff oder Textilien bestehen. Rau- und Glasfaser sind bisher die bekanntesten Vertreter, der Anteil der Struktur-Vliestapeten wächst aber beständig. Sie bestehen meist aus einem Vliesträger, der mit Schaum oder Granulat eine plastische Oberfläche erhält.
Wandbildtapeten
Wandbildtapeten bilden eine eigene Kategorie, die durch die EU-Klassifizierung nicht erfasst wird. Unter Wandbildtapeten versteht man große, wandfüllende Motive mit Fotos oder Malereien. Die berühmte Fototapete beispielsweise zählt dazu und erlebt gerade dank Digitaldruck ein Revival.
Kleine Farblehre
Schon Goethe beschäftigte sich eingehend mit der psychologischen Wirkung von Farben. Im Jahre 1810 veröffentlichte er sein Werk „Zur Farbenlehre“, in dem er sich unter anderem intensiv damit auseinander-
setzte, wie Menschen auf Farben reagieren.
setzte, wie Menschen auf Farben reagieren.
Kleine Farblehre
Gestalten mit TapetenDie Wirkung von Farben
„Grau, teurer Freund, ist alle Theorie, und Grün des Lebens goldner Baum.“
(Mephisto in Goethe’s Faust)
Schon Goethe beschäftigte sich eingehend mit der psychologischen Wirkung von Farben. Im Jahre 1810 veröffentlichte er sein Werk „Zur Farbenlehre“, in dem er sich unter anderem intensiv damit auseinandersetzte, wie Menschen auf Farben reagieren. Viele seiner damals angestellten Beobachtungen haben auch heute noch Gültigkeit und werden z. B. bei der Gestaltung von Wohnräumen in Betracht gezogen.
Jeder Mensch hat eine oder mehrere Lieblingsfarben, mit denen er sich gerne umgibt, und andere, die er weniger mag. Bei der Gestaltung der eigenen vier Wände ist deshalb von entscheidender Bedeutung, dass man sich selbst mit den gewählten Farben wohlfühlt. Durch geschickte Kombination mit Komplementär-Kontrasten oder ruhigen so genannten „Unbunttönen“ kann man Räume noch individueller gestalten bzw. die Wirkung der Farben nuancieren.
Gelb
wird meist mit Sonne und Licht assoziiert und vermittelt so ein Gefühl der Heiterkeit und der Leichtigkeit. Je nachdem, wie viele Grün- oder Rotanteile es enthält, wirkt es eher frisch und grell oder warm und sonnig. Im Raum hat Gelb eine öffnende, strahlende Wirkung.
Orange
ist eine energiegeladene, lebensbejahende Farbe, die von den meisten Menschen als warm und optimistisch, aber auch als laut empfunden wird. Orangefarbene Räume vermitteln Dynamik und Aktivität.
Rot
steht für Liebe, Feuer und Erotik, aber auch für Macht und Würde. Je nach Intensität und Farbzusammensetzung wirkt es leidenschaftlich und auffordernd oder schwer und materiell. Rote Räume oder rote Farbakzente im Raum ziehen in jedem Fall alle Blicke auf sich.
Rosa
gilt als eine typische „Mädchenfarbe“ und wird deshalb als unschuldig und weiblich wahrgenommen. Räume in Rosatönen vermitteln ein Gefühl der Weite und Leichtigkeit.
Braun
wird in der Regel mit Mutter Natur bzw. natürlichen Materialien wie Erde, Holz, Stein oder Naturfasern verbunden. Es gibt dem Betrachter ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit und verleiht Räumen Stabilität und Ruhe.
Violett
ist einerseits die mystische Farbe der Magie, kann aber auch zart und blumig wie Lavendel oder Veilchen auftreten. Je nachdem, welches Violett man wählt, kann ein so gestalteter Raum geheimnisvoll, melancholisch oder kühl wirken. Violett verleiht Räumen Tiefe und lässt sie bei Bedarf auch kleiner wirken.
Blau
ist die Farbe des Himmels und des Meeres und vermittelt so ein Gefühl unendlicher Weite und Beständigkeit. Es wirkt beruhigend und zurückhaltend und eignet sich beispielsweise ideal für das Schlafzimmer.
Grün
steht für Gesundheit, Natur und Hoffnung. Mit steigendem Blauanteil werden Grüntöne kälter, dadurch kann das Temperaturempfinden in Räumen beeinflusst werden. Grüne Räume wirken frisch, beruhigend und vertraut, deshalb wurden schon zu Goethes Zeiten häufig aufgesuchte Räumlichkeiten gerne grün tapeziert!
Schwarz/Weiß/Grau
wirken grafisch, cool und elegant. Sie eignen sich hervorragend, um einen Raum zu gliedern oder als Hintergrund für kräftige Farbakzente. Darüber hinaus können alle bunten Farben mit Weiß aufgehellt werden und wirken dadurch frischer, weiter und sauberer. Durch Zugabe von Grau oder Schwarz hingegen werden Farben „unbunt“ und gewinnen an Tiefe und Ruhe, können aber mitunter auch als bedrückend empfunden werden.
Die richtige Tapete für den Nachwuchs
Kinder brauchen Platz zum Toben und um ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen. Das Kinderzimmer ist dafür der ideale Platz, denn hier sind die Kids die Herren ihres eigenen kleinen Reiches.
Die richtige Tapete für den Nachwuchs
Frischer Wind im Kinderzimmer!„Ein Kind bewegt das Oberste zuunterst - und rückt gleichzeitig alle Dinge an ihren richtigen Platz.“
(Alain Delon, frz. Filmschauspieler“)
Kinder brauchen Platz zum Toben und um ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen. Das Kinderzimmer ist dafür der ideale Platz, denn hier sind die Kids die Herren ihres eigenen kleinen Reiches.
Neben einer kindgerechten Einrichtung spielen auch die passenden Tapeten eine wichtige Rolle, denn es sollte stets eine Umgebung geboten werden, die die Entwicklung und Kreativität des Nachwuchses fördern. Inzwischen gibt es fast so viele verschiedene Tapeten für die „Kleinen“ wie für die „Großen“, da ist garantiert für jedes Alter etwas dabei. Denn Kinder sind nicht nur schnell aus ihrer Kleidung, sondern auch aus ihrem Zimmer „herausgewachsen“. Um mit der rasanten Weiterentwicklung Schritt zu halten, sollte das Kinderzimmer ca. alle zwei Jahre umgestaltet werden.
Welche Tapete passt zu meinem Kind?
Generell sollte im Kinderzimmer eine fröhliche Stimmung herrschen, deshalb sind frische, bunte Farben und fantasievolle, verspielte Motive immer richtig. Aber auch das Alter und die individuellen Interessen des Kindes sollten bei der Auswahl der Tapete berücksichtigt werden.
Mit ein paar Faustregeln kann man aus der Fülle der zur Verfügung stehenden Farben und Dessins für jedes Kind die passende Tapete auswählen. Für den Spielbereich eignen sich kräftige, lebhafte Farben und Muster, während der Schlafbereich in dezenten, beruhigenden Farben gestaltet werden sollte.
Für Babys – und ihre Eltern! – sind Ruhe und Harmonie besonders wichtig. Für das Zimmer der Kleinsten bieten sich daher zarte Pastelltöne und romantische Tier- oder Blumenmotive an.
Verspielt und ausgelassen geht es auf den Tapeten für Grundschulkinder zu. Komplette Themenwelten im XXL-Format sind besonders beliebt und führen das Kind an den Strand, in den Dschungel oder auf die Baustelle. Auch für den Nachwuchs mit dem Traumjob Fußballstar oder Primaballerina ist das Richtige dabei. Ein Hit sind auch die neuen Tapeten zum Ausmalen: Kids dürfen zum Malermeister werden, ohne dass die Mama schimpft. Mit den entsprechenden Tapeten können Eltern gezielt auf die Wünsche ihres Kindes eingehen.
Ist der kleine Bewohner zu ausgelassen, wirken harmonische und farbenfrohe Uniserien beruhigend. Am besten wählt man sanfte Pastelltöne in den Farben Grün, Gelb oder Hellblau. Motive können in diesem Fall dezent auf geschmackvollen Bordüren eingesetzt werden.
Teenager wollen selbst aktiv werden und den Stil ihres Zimmers bestimmen. Hier können sich Eltern auf kontrastreiche Farben und Comic-, Tattoo- oder Retro-Motive einstellen. Ob bunt und peppig mit großflächigen Mustern oder außergewöhnlichen Details – wer gerade dabei ist, sich selbst als Individuum zu definieren, möchte das auch durch die Gestaltung seines Zimmers zeigen. Gerade mit den neuen Vliestapeten geht tapezieren so einfach, dass die Teens auch gleich selbst mit Hand anlegen können, um das eigene Reich zu gestalten. Das macht nicht nur Spaß, sondern fördert dank dem tollen Endergebnis aus das Selbstbewusstsein!
Generell sollten Eltern ihren Nachwuchs so früh wie möglich in die Gestaltung des Kinderzimmers einbeziehen, denn meist wissen die Sprösslinge ziemlich genau, was zu ihnen passt und ihnen gut tut. Wenn die Kinder sich gerne in ihren eigenen vier Wänden aufhalten, bedeutet das außerdem mehr Freiraum für die Erwachsenen.


